Hoffnung für die Kinder Doch so viel Glück hatten nur Wenige. Auch Konzelmann, mittlerweile gelernter Tauchlehrer, der früher zusammen mit seinem Vater Walter Konzelmann in Tailfingen ein Heizölgeschäft betrieb, weiß von einem Kollegen, der mit ziemlicher Sicherheit nicht überlebt hat. Wie auch dessen beide Kinder. Die Farang Jai dee Foundation möchte gezielte Sofort- und Direkthilfe leisten und sich vor allem auch um die Nachbetreuung der lokalen Opfer kümmern. In den am schwersten betroffenen Gebieten wie Khao Lak, Phang Nga und Kho Phi Phi, aber auch in Phuket sollen Waisenhäuser, Schulen. Kindergarten und andere benötigte Einrichtungen unterstützt und wieder aufgebaut werden. Im Internet ist zu lesen: "Durch Ihre Spenden kann den vielen verwaisten Kindern und Familien wieder Hoffnung für die Zukunft gegeben werden." Doch hat Rüdiger Konzelmann noch eine Bitte an die deutsche Bevölkerung: Wenn die Touristen ausbleiben, obwohl in Phuket selber nur noch wenige Hotels am Strand wegen Renovierung geschlossen seien, sei die Bevölkerung doppelt gestraft. "Thailand lebt vom Tourismus, das ist der Leute Zukunft", so Konzelmann, der mit seiner Motoryacht Tauchsafaris nach Burma und Indien anbietet. Am Tag, als es passierte, meldete er sich schon morgens um fünf
Uhr bei seiner Mutter in Tailfingen, um zu melden, was passiert und
dass alle wohlauf seien. Auch sein Bruder Oliver, der in Winterlingen
eine Tankstelle führt, wurde informiert. Er ist mittlerweile eine
der Hauptanlaufstellen der Spendenorganisation in Deutschland. Das Spendenkonto
führt die Stadtsparkasse Augsburg, die treuhänderische Verwaltung
obliegt Dirk Naumann, Honorar Konsul der deutschen Botschaft in Phuket.
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